2. Platz an der Finalrunde in Bubendorf

die B Juniorinnen von UBN holen Silber!

redakteur

Ja, wir wollten Gold – nun ist es Silber geworden

An ihrem letzten Kleinfeldeinsatz schliessen die B Juniorinnen an der Finalrunde in einem hochkarätigen Teilnehmerinnenfeld den ersten Tag auf dem ersten Gruppenrang ab. An Tag Zwei gewinnen sie ihren Halbfinal mit 8:3, unterliegen dann aber im Final mit 2:5 gegen Vipers Innerschwyz.

Der Reihe nach: Die B Juniorinnen hatten eine sehr herausfordernde Saison hinter sich. Ein Grossteil der Mannschaft machte den Spagat zwischen Kleinfeld und Grossfeld, spielten doch die meisten Spielerinnen sowohl in der B (Kleinfeld) – als auch bei der U17 (Grossfeld) – Meisterschaft mit.

Hinzu kam, dass wir diese Saison einige ganz neue Spielerinnen in die Mannschaft integrierten und es aufgrund der grossen Niveauunterschiede sehr anspruchsvoll war, jede Spielerin sinnvoll zu fördern und weiterzubringen.

Die B Juniorinnen erspielten sich dann in der Meisterschaft mit 16 Siegen und einem Torverhältnis von 186:41 souverän den Gruppensieg und damit die Qualifikation für die Finalrunde in Bubendorf.

Bestes Team am Samstag:

Dort traf man im ersten Spiel des Tages auf die Vipers Innerschwyz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer 3:1 Pausenführung, brachte eine Verletzung von Sarina, welche zwischenzeitlich ausfiel, das Team ziemlich aus dem Konzept. UBN wurde in der zweiten Hälfte richtiggehend dominiert und hatte kaum mehr einen Torabschluss zu verzeichnen. Die Vipers konnten in der hektischen Schlussphase zum 3:3 ausgleichen und es war unserer Torhüterin Jenny zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Kurz vor Schluss konnte UBN durch Nina nach einem Konter das 4:3 erzielen und so einen sehr glücklichen Sieg gegen einen starken Gegner einfahren.

Im zweiten Spiel vom Samstag traf UBN auf die Heimmannschaft aus Bubendorf. Auch dieses Team hatte bislang die Saison verlustpunktlos mit 16 Siegen hinter sich gebracht und war unseren Mädchen vor allem punkto Körpergrösse einiges voraus.

Nach 5 Minuten schlug dann unvermittelt die Verletzungshexe zu: Sina vertrat sich den Fuss so unglücklich, dass sie nicht nur für dieses Spiel, sondern für die ganze Finalrunde ausfiel (Bänderriss). Der Schock im Team sass tief. UBN besann sich nun zunächst auf seine Qualitäten und konnte bis zur Pause einen 4:1 Vorsprung erzielen. Auch Bubendorf hatte seine Chancen, doch die starke Jeannine im UBN Kasten liess sich nur einmal bezwingen. Schon in der Kabine merkte man aber, dass der Ausfall von Leistungsträgerin Sina zu einer grossen Verunsicherung geführt hatte. In der zweiten Halbzeit riss der Faden und Bubendorf kam auf 4:3 heran. UBN legte nochmals mit einem schönen Tor von Nadia 5:3 vor, doch dann spielte nur noch das Heimteam. Der Druck auf das UBN Tor nahm immer mehr zu und kurz vor Ende war der Ausgleich Tatsache. UBN brachte aber das Unentschieden über die Zeit und hatte sich mit einem Sieg und einem Remis für das Halbfinale vom Sonntag qualifiziert.

Nachdem die Vipers im letzten Gruppenspiel die Heimmanschaft aus Bubendorf besiegt hatten ergab sich folgende Tabelle:

  1. UBN
  2. Vipers Innerschwyz
  3. TV Bubendorf

In der anderen Gruppe gewann jedes Team einmal gegen jedes was dort dazu führte, dass Einhorn Hüneberg Gruppensieger wurde, vor den Iron Marmots aus Davos und dem UHC Berner Oberland.

UBN wusste nun, dass man am Sonntag gegen Davos ums Finalticket zu spielen hatte.

Alles gegeben am Sonntag:

Nach einem sehr zufriedenen Abend in der Jugi in Basel reisten wir am Sonntagmorgen zum zweiten Mal in die Sporthalle Sappeten nach Bubendorf. Der Respekt vor den Davoserinnen war gross, vor allem, weil UBN am Samstag nicht sein bestes Unihockey gezeigt hatte und die Qualität der anderen Teams an dieser Finalrunde wirklich sehr gut war. Der Start ins Match lief dann für UBN nicht gut. Davos kam besser ins Spiel und war immer einen Schritt schneller. Dann aber traf Melina entgegen dem Spielverlauf mit der ersten Chance zum 1:0 für UBN und als Lara kurz darauf eine schöne Kombination zum 2:0 abschloss, war die Unsicherheit weg. UBN kämpfte, war präsent und nahm die Herausforderung mit grossem Einsatz an. Bis zur Pause fielen keine weiteren Tore.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zweite Halbzeit war dann ein richtig gutes und spannendes Unihockeyspiel. Zunächst konnte UBN bis zum 5:1 davonziehen, um dann Davos wieder innert kürzester Zeit auf 5:3 herankommen zu lassen. Doch dieses Mal gab UBN nicht noch einmal eine zweite Halbzeit aus der Hand. Mit drei weiteren Toren konnte der 8:3 Endstand und somit die verdinete Finalqualifikation sichergestellt werden.

Im Spiel um den Finalrundensieg, traf UBN wieder auf die Vipers, welche im andern Halbfinale Einhorn Hüneberg geschlagen hatten. UBN kam schlecht in die Gänge. Das frühe 1:0 konnte man bald einmal ausgleichen, dann vergaben wir aber 2, 3 hochkarätige Chancen. Diese Tore hätten wir wohl gebraucht um etwas zu reissen, aber diese Tore schoss dann leider der Gegner. Die 3:1 Führung für die Vipers schlug unserem Team auf die Moral. UBN kam vor der Pause dennoch auf 3:2 heran – das Gefühl, den Match noch drehen zu können stellte sich aber nicht ein. Nach dem 4:2 in der zweiten Halbzeit versuchte das Team zwar mit viel Wille und aggressivem Forechecking noch die Wende zu erzwingen, die Kraft reichte aber nicht mehr und das 5:2 kurz vor Schluss ins leere UBN Tor war nur noch Resultatkosmetik. UBN verlor damit die gewünschte Goldmedaille an ein Team, welches breiter besetz war und über 3 ausgeglichene Linien verfügte. Bei uns waren nach der grossartigen Leistung im Halbfinale die Batterien leer und wir gratulierten den Vipers zum verdienten Sieg.

Im Regenwetter trat UBN mit gemischten Gefühlen die Heimreise an. Die meisten Gesichter hellten sich dann am Bahnhof in Basi beim tollen Empfang und dem Apéro wieder auf. Das Team darf stolz auf sich sein: In der gesamten Saison hat es 18 Mal gewonnen, einmal unterschieden gespielt und nur eine Niederlage hinnehmen müssen.

 

Wir danken den Spielerinnen für eine lässige Saison und den Eltern für die Unterstützung. Ein grosses MERCI geht an Manu, welcher am Dienstag immer als Co-Trainer in der Halle stand und an Kerstin, welche uns auf und neben dem Feld eine riesige Stütze war. Bedanken möchten wir uns auch bei Kaj Sandro, Michel, Patrick, Simon, Martin und Ina für die Trainings und bei Corinne und Ursina für den ständigen Support.

Für die B Juniorinnen:  Tinu Gast und Tom Hoffmann