Herren 1: Saisonende im Playoff-Viertelfinal

Bitteres Out nach Penaltys im Entscheidungsspiel

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Saisonende für die Erstligisten: UBN scheitert im Viertelfinal gegen Limmattal – knapper und dramatischer wäre es nicht möglich gewesen.Ganz zum Ende dieser Serie über drei Spiele brauchte es 16 Penaltys, um einen Sieger zu ermitteln. Ganz zu Beginn des dritten Spiels war eigentlich schon alles entschieden – UBN lag in Limmattal nach einem Drittel 0:4 hinten. Dazwischen lagen eine wundersame Aufholjagd, Pfostenschüsse, Siegchancen. Ja, der ganze Wahnsinn des Sports. Aber der Reihe nach.

 

Spiel 2: 9:6-Sieg für UBN

Am Samstag musste UBN siegen, um die Saison nochmals zu verlängern. Denn der Start in die Playoffs war mit einer Auswärtsniederlage in Urdorf missglückt. Doch zu Hause im Hatzenbühl war der Kampfgeist neu geboren, das Momentum auf UBN-Seite gekippt. Über 250 Fans waren im Hatzi, sahen ein ausgeglichenes Spiel. Rhyner, Blumer und N. Schaffner sorgten für einen 3:2-Vorsprung zur ersten Pause.

Zwei Abstimmungsfehler brachten aber weitere Gegentore, sodass auch UBN weitere Erfolge brauchte, um die Führung zu verteidigen. Bertschi und Bühlmann trafen und so lag UBN ab dem zweiten Drittel nie mehr in Rücklage. Die 5:4-Führung war schnell wieder weg, und auch das 6:5 durch Blumer konnten die Limmattaler 8 Minuten vor Schluss wieder korrigieren. So fiel die Vorentscheidung zum 6:5 erst in der 55. Minute mit einem wuchtigen Schuss ins nahe hohe Eck von Yannick Schweizer. UBN rettete den Sieg über die Zeit und traf durch Ehrensperger und Schweizer noch zweimal ins verlassene gegnerische Tor: 9:6, der Halbfinaleinzug wurde im dritten Spiel ausgemacht.

 

Spiel 3: 5:6-Niederlage nach Penaltys

Dort starteten die Teams zwar ebenbürtig, wieder vor über 200 Fans, doch die Tore fielen nur auf einer Seite. Innert 10 Minuten hatte Limmattal im ersten Drittel viermal getroffen, UBN nie. Der Favorit schien auf bestem Weg in den Halbfinal, UBNs Sieg am Samstag nichts mehr wert. Doch Bassersdorf-Nürensdorf reagierte nach der Pause aggressiv, stand höher, drückte, und wurde belohnt. Schnell wurde aus dem 4:0 ein 4:3 dank N. Schaffner, Bertschi und Mächler. Und das anschliessende 5:3 war noch vor der 40. Minute in ein Unentschieden umgewandelt, Weder und Fenaroli sorgten für die höchstmögliche Spannung.

5:5 also, alles wieder offen, ausgeglichener hätte auch das Spiel kaum sein können. 10 Tore in den ersten 35 Minuten – dann sollten in den nächsten 35 Minuten bis zum Ende der Verlängerung keine weiteren Treffer mehr gelingen. Und das, obwohl beide Teams beste Chancen auf den Sieg hatten. In der Verlängerung war es gar UBN, das näher am Entscheidungstor war. Und auch im Penaltyschiessen sah es lange gut aus, die ersten drei UBN-Schützen trafen. Doch auch die Limmattaler zeigten sich treffsicher. Und so musste auch das Penaltyschiessen in eine Art Verlängerung, es war noch nicht Schluss nach je fünf Schützen. Knapper und dramatischer ging es nicht mehr. Die Entscheidung dann: Der achte Limmattaler Penalty fand den Weg ins Tor, jener von UBN an die Hand des gegnerischen Torhüters. Ausgeträumt.

 

Danke allen Unterstützer:innen, Helfer:innen, Fans und alle, die etwas zu dieser Saison beigetragen haben. Zu früh wünschen wir deshalb: Eine schöne Sommerpause!

Autor: T.E.