UBN vs. Uster 3:8 (0:4 / 2:1 / 1:3)

Die U18 unterliegt Uster in einem hart umkämpften Spiel mit 3:8

In einem äusserst physischen Spiel behält der Tabellenzweite die Oberhand. Das 0:4 im ersten Drittel erwies sich als zu grosse Hypothek.

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Nach zwei spielfreien Wochenenden stand am Sonntag, 11.02., die drittletzte Meisterschaftsrunde an. UBN gegenüber stand der UHC Uster, die Nummer 2 in der Tabelle hinter Floorball Thurgau. Das etwas dezimierte UBN-Team stellt sich bei einem Spaziergang vor der Partie auf ein hartes Spiel ein und wollte aus einer stabilen Defensive agieren. Nach 12 gespielten Minuten sahen sich die Trainer Rössler/Schneider gezwungen, den Plan zu überdenken. 0:4 das Verdikt nach einer knappen Viertelstunde. Das Time-Out wurde genutzt für kleine Anpassungen in den Linien. Und so ging es mit diesem Rückstand in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt kamen die Unterländer besser ins Spiel. Man liess klar weniger Chancen zu und hatte sich gut auf das Spiel der Oberländer eingestellt. Gleichzeitig agierten beide UBN-Linien mutiger in der Offensive. In der 32min. verkürzte Dominick Altorfer auf Zuspiel von Yannick Altorfer zum 1:4. Keine 3min. später zappelte der Ball wieder im Tor. Kuhn wurde für sein konsequentes Nachsetzen belohnt und damit war die Partie wieder offen. Nach einer weiteren Strafe gegen die „ruppig“ spielende Nr. 71 von Uster bekam man im Powerplay die Chance zum Anschlusstreffer. Trotz hervorragenden Möglichkeiten wollte der Ball nicht ins Tor. Und weil im Gegenzug Schaffner für einen Stockschlag auf die Strafbank geschickt wurde, konnte Uster kurz vor der Pause eine Überzahl spielen. Ein vermeintlich schöner „Save“ von Schenkel endete etwas kurios mit dem Treffer zum 5:2 und gleichzeitigen Pausenstand.

Der Schlussabschnitt in diesem physischen Spiel war geprägt von Emotionen. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie den Unparteiischen bereits komplett entglitten, wobei die beiden Teams ihnen die Aufgabe auch nicht leicht machten. Trotzdem sei an dieser Stelle die Frage erlaubt, wie der Verband seine Schiedsrichter aufbietet. Der Frust nach diesem Spiel war bei allen Beteiligten gross und dies kann nicht das Ziel sein. Die Gesundheit der Spieler war gefährdet und der Kühlspray im Dauereinsatz. In diesem ganzen Getümmel fielen dann noch 4 Tore – Endstand: 3:8.

Fazit: Licht und Schatten im Spiel von UBN. Erfreulich war die Leistung im Mittelabschnitt und positiv stimmt auch, dass inzwischen beide Linien skoren.

Ausblick: Am kommenden SO spielt die U18 zu Hause gegen Widnau (16.45 Uhr, Hatzenbühl). Mit einem Sieg wäre man dem Klassenerhalt ein grosses Stück näher – HOPP UBN!