Junioren U 21: Luzern vs. UBN 6:10 (2:2/3:2/1:6)

Pflichtsieg mit Mühe

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Mit reduziertem Kader reiste UBN zu später Stunde nach Luzern.
Unkonzentriert startete man ins Spiel und musste nach nur 47 Sekunden die erste Strafe wegen zu vielen Spielern in Kauf nehmen. Diese blieb jedoch ungenutzt. Doch wachgerüttelt wurde das Team dadurch nicht wirklich. Die Folge davon war der erste Treffer für das Heimteam nach 10 Minuten. Erst 6 Minuten später konnte UBN reagieren und glich durch Dominik Isler aus. Luzern versuchte zu reagieren, traf jedoch nur die Latte. Kurz danach konnte UBN erstmals in Führung gehen. 21 Sekunden vor Drittelsende konnte Luzern aber wieder ausgleichen. Somit ging man mit dem Spielstand 2:2 in die erste Pause.
Luzern spielte physisch stark, konnte aber den Treffer in der 25. Minute durch Jarmo Altorfer nicht verhindern. Luzern konnte aber reagieren und traf kurz danach zum Wiederausgleich. Nur wenig später konnte Luzern in Führung gehen. Eine weitere Strafe konnte UBN unbeschadet überstehen. Zwei Minuten nach Ablauf der Strafe konnte Luzern seine Führung weiter ausbauen. Das darauffolgende Timeout auf Seiten von UBN wurde dann in der 33. Minute belohnt durch den Anschlusstreffer von Luca Schaffner. Das Mitteldrittel ging ohne weitere Tore oder Strafen zu Ende und man ging mit einem 5:4 in die zweite Drittelspause.
Das letzte Drittel ist bekanntlich das UBN-Drittel, was auch in diesem Spiel so sein sollte. In der 47. Minute begann das Toreschiessen für die Gäste. Zuerst konnte Dominick Altorfer auf Zuspiel von Mika Stadler den Ausgleich erzielen. Weniger als zwei Minuten später gelang UBN durch Dominik Isler und Luca Schaffner innerhalb 20 Sekunden mit zwei Toren in Führung zu gehen. Luzern nahm das Timeout, konnte aber nicht reagieren, denn eine Minute später traf Luca Schaffner erneut. In der 51. Minute holte sich Luca Schaffner seinen 5. Scorerpunkt im Spiel und sein Schuss fand zum 4. Mal den Weg ins Netz. Der 10. Treffer für UBN lies noch 8 Minuten aus sich warten. Luzern konnte noch Resultatkosmetik betreiben und traf, eigentlich UBN typisch, eine Sekunde vor Schluss. Endspielstand 6:10.
Fazit: Das Resultat entspricht den Anforderungen. Doch UBN hätte das Spiel schon früher diktieren müssen, gegen ein Luzern, das nicht unbedingt am Tabellenende einzuschätzen wäre.
Nächstes Wochenende geht es gegen den Tabellendritten Davos auswärts weiter.
Autor: M. E.