Herren 1: UBN vs.Jump Dübendorf 4:5 n.V und 14:10

UBN spielt um den Aufstieg in die 1. Liga

Nachdem am Samstag UBN erstmals nach dem Startspiel gegen Grabs im September 2017 wieder ein Spiel verlor, konnte das Team von Coach Eberle am Sonntag Dank dem zweiten Sieg die Serie gegen Jump 2 zu 1 für sich entscheiden.

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Am Samstag bot sich für UBN nach dem Sieg im ersten Spiel die Chance die Playoff-Serie gegen Dübendorf zu entscheiden. Dementsprechend motiviert war man und glaubte an den Sieg. Dennoch war sich UBN der Gefährlichkeit von Jump bewusst.

Beide Teams starteten sehr kontrolliert ins Spiel. Dabei versuchte Dübi vor allem das Tempo zu drosseln und das Spiel nicht zu schnell werden zu lassen. UBN hatte aber das genaue Gegenteil im Sinn und war bemüht das Spiel an sich zu reissen. Nach je einer Strafe gegen beide Teams, konnte UBN vom zusätzlichen Raum profitieren und in Führung gehen. Rund sechs Minuten später legte der glänzend aufgelegte Rothmund nach. Jump liess sich davon aber nicht beirren und konnte den Anschluss erzielen. In der Folge kamen beide Teams immer wieder zu Chancen, scheiterten aber an den beiden starken Torhüter. 13 Sekunden vor Schluss konnte der Jumpgoalie gegen den Gewaltschuss von Aydemir nichts machen und mit der Zwei-Tore-Führung ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel, war eines der schlechtesten, dass UBN in dieser Saison zeigte. Viel zu defensive agierte man und verlor das Drittel mit 3 zu 0.

Mit einem Tor Rückstand startete UBN in das letzte Drittel. Von Beginn weg drückte das Team von Coach Eberle und wurde in der 45. Minute durch das Tor von Schweizer belohnt. Im Anschluss erspielte man sich immer wieder gute Möglichkeiten aber scheiterte ein ums andere Mal am Torwart von Jump oder an sich selbst.

Die Verlängerung musste dieses Spiel entscheiden und wie bereits über weite Strecken des letzten Abschnitts war UBN das bessere Team. Aber auch die Chancenverwertung wurde nicht besser. So entschied ein eher glückliches Tor die Partie zu Gunsten von Jump Dübendorf. Die Serie ging also am Sonntag weiter.

Waren die Spieler am Samstag motiviert, brannten sie förmlich bei der Besammlung am Sonntag und wollten nach der ersten Niederlage nach langer Zeit eine Reaktion zeigen. Auch die Beine schienen bei den eintreffenden Gegner schwerer zu sein als bei UBN. Im heimischen Hatzenbühl galt es zudem die Ungeschlagenheit zu wahren.

Das Heimteam startete fulminant ins Spiel und konnte wie bereits in den beiden anderen Spielen in Führung gehen. Danach wurde nicht locker gelassen und man versuchte Jump keine Chance zu lassen das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang und UBN konnte die Führung auf 2 zu 0 ausbauen. Wie bereits am Vortag war Jump äusserst effizient und konnte verkürzen. Doch auch UBN brauchte nicht mehr so viele Chancen wie am Samstag. Mit einem 5 zu 2 im Rücken ging es in die erste Pause.

Weder, Blumer und Aydemir schossen bis zur 35. Minute UBN vermeintlich vorentscheidend in Führung. Aber Jump zeigte sich einmal mehr hartnäckig und konnte wieder auf 8 zu 5 herankommen. Kurz vor der Pause konnte Mächler auf Pass von Goalie Hagen den Vorsprung nochmals vergrössern. Damit trennte UBN noch 20 Minuten vom Einzug in die nächste Runde.

Im letzten Drittel spielten beide Teams mit offenem Visier. Dabei wechselten sich die Teams mit dem Tore schiessen immer wieder ab. In der 57. Minute kam aber Jump bis auf zwei Tore heran. Mächler mit zwei Toren, eines davon ein sehenswerter Strafstoss, entschied das Spiel zu Gunsten von UBN. Das Resultat zum Schluss hiess 14 zu 10 und somit zieht UBN in die nächste, entscheidende Runde ein.

Gegner im Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga wird ab nächstem Wochenende Nesslau Sharks sein. Nach einer Saison ohne viele Punkte verpassten sie in der Derbyserie gegen United Toggenburg, dem letztjährigen Gegner von UBN, nur denkbar knapp den Ligaerhalt. Will UBN gegen diesen Gegner bestehen müssen sie noch ein Schippe nachlegen.

Das ganze Team freut sich auf die hoffentlich weiterhin fantastische Unterstützung seiner Fans und auf die erneute Chance um den Aufstieg in die 1. Liga zu kämpfen.