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AUSRÜSTER

Damen 1. Liga

Weltfrauentag mit Kampfgeist und Penaltysieg

UBN Damen 1 gewinnen hartumkämpfte Partie gegen Red Ants

Am 8. März, dem Weltfrauentag, reisten unsere Damen 1 zu den Red Ants zum letzten Spiel der Gruppenphase. Im Gepäck: der bereits gesicherte Gruppensieg und ein Pokal, der schon fast greifbar in Sichtweite war. Vielleicht war es genau das, was uns zu Beginn etwas lähmte.

1. Drittel: Holpriger Start
Von Beginn an lief es nicht nach Plan. Die Pässe sassen nicht, das Timing fehlte, und die Red Ants nutzten unsere Unkonzentriertheit konsequent aus. Sie wussten genau, worum es für sie ging: Mit einem Punkt konnten sie den Abstieg abwenden und die Pumas in die Relegation schicken, entsprechend motiviert und bissig traten sie auf. Noch bevor wir richtig im Spiel ankamen, kassierten wir gleich drei Gegentore. Mit einem deutlichen Rückstand ging es in die erste Pause.

2. DrittelComeback mit Anlauf
Mit neuer Energie und einem klaren Plan kamen wir aus der Kabine. Schon früh im zweiten Drittel setzten wir die Red Ants unter Druck, fanden mehr in die gegnerische Hälfte und zwangen sie in die Defensive. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels gelang Melanie Binggeli mit einem Pass von Dunja Rhyner das 1:3 (25:40), endlich war der Bann gebrochen. Die Red Ants liessen sich davon aber nicht beirren und erhöhten auf 1:4. Doch UBN gab nicht auf: Chiara Müller, bedient von Sina Strässle, traf kurz vor der Pause zum 2:4 (34:26). Mit dem Anschlusstreffer im Rücken gingen wir kämpferisch ins letzte Drittel.

3. DrittelAufholjagd in Vollendung
Was dann folgte, war beeindruckend. Nach nicht mal einer Minute im Schlussdrittel traf Vanessa Schmid mit einem Pass von Anja Ehrensperger zum 3:4 (40:46). Keine Minute später glich Melina Stadler mit Assist von Nadja Fedrizzi zum 4:4 aus (44:43). Und als ob das nicht genug wäre: Anja Ehrensperger diesmal selbst als Torschützin, mit Vorlage von Vanessa Schmid vollendete die Wende zum 5:4 (45:08). Die Stimmung war auf dem Höhepunkt.

Doch die Red Ants hatten noch nicht aufgegeben. Mit nur rund einer Minute auf der Uhr schossen die Gegnerinnen den Ausgleich zum 5:5 (48:53) und sicherten sich damit ihren so dringend benötigten Punkt. Direkt danach musste Dunja Rhyner für einen Stockschlag auf die Strafbank (59:17), womit wir in Unterzahl in die Verlängerung mussten.

Verlängerung & PenaltyschiessenNerven aus Stahl
Die Unterzahl überstanden wir diszipliniert und ohne Gegentor. In der Verlängerung drückten wir weiter auf den Siegtreffer, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor.
So musste das Penaltyschiessen entscheiden. Dort zeigten wir starke Nerven: Sina Strässle, Pia Sonderegger und Nadia Bosshard verwandelten ihre Versuche souverän, und auch unsere Goalies zeigten eine starke Leistung im Tor. Am Ende konnten wir das Spiel so für uns entscheiden.

Auch wenn es nicht das Spiel war, das wir uns erhofft hatten, steckt darin eine wertvolle Lektion: Wir können auch nach einem schwachen Anfang zurückkommen, können Rückstände aufholen und auch in Drucksituationen bestehen. Genau das wird uns in den Playoffs helfen. Denn die starten bereits am 14. März im Hatzi mit dem ersten Heimspiel gegen Lok Reinach, es wird eine Best-of-5-Serie. Kommt zahlreich, feuert uns an und seid laut! Wir freuen uns auf eure Unterstützung! 


Autorin: MG