Herren 1: UBN vs. Jona-Uznach Flames 5:6 n.V.

Niederlage in Verlängerung für das Herren 1

UBN verliert gegen den Gruppenfavoriten Jona-Uznach Flames nach Verlängerung.

redakteur

Nach der hohen Niederlage gegen Herisau vom Samstag, hatte UBN bereits am Sonntag die Möglichkeit auf Widergutmachung.

Das Team von Coach Eberle spielte auswärts bei den Jona Uznach Flames und somit ausgerechnet gegen den Gruppensieger des Vorjahrs. Keine leichte Aufgabe also, doch UBN startete ausgesprochen konzentriert in die Partie und die Anfangsminuten waren sehr ausgeglichen. Nach knapp 10 Minuten gingen dann die Hausherren durch einen Konter in Führung, doch UBN liess sich durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und spielte selbstbewusst weiter. Noch vor der Pause wurden die Gäste für die starke Leistung belohnt, denn Tim Ehrensperger traf in der 19. Minute zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel dauerte es nicht lange bis zum ersten Tor für die Flames. Doch erneut reagierte UBN stark auf den Gegentreffer und konnte mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel übernehmen. In der 26. Minute traf Mächler dann zum verdienten Ausgleich. Die Gäste aus dem Zürcher Unterland spielten nun richtig befreit auf. Nur kurz nach dem Ausgleich gelang Tim Ehrensperger der Treffer zur 3 zu 2 Führung und nur kurze Zeit später doppelte Mächler sogar nach. Nach diesem Treffer zum 4 zu 2 drehten die Hausherren jedoch wieder etwas auf und UBN geriet mehr und mehr unter Druck. Noch vor der Drittelpause gelang den Flames dann der Anschlusstreffer im Powerplay. Mit einer 4 zu 3 Führung für UBN ging es dann in die zweite Pause.

Im dritten Drittel liess die Konzentration bei UBN scheinbar etwas nach und die Flames konnten in der 45. Minute die Partie ausgleichen. Und in der gleichen Minute gelang der Hausherren sogar noch die Führung zum 5 zu 4. Danach vermochte UBN nochmal richtig Druck zu machen und man wollte unbedingt den Ausgleich erzielen und sich somit in die Verlängerung retten. Dies gelang dann in der 58. Minute endlich durch Dominic Schellenberg.

In der Verlängerung dauerte es nicht einmal zwei Minuten bis die Flames einen Penalty zugesprochen bekamen. Diese Chance liessen sie sich nicht entgehen und verwandelten den Strafstoss sicher zum 6 zu 5 Endstand. Insgesamt war es eine sehr hochstehende Partie und somit eine starke Reaktion von UBN auf den desolaten Auftritt gegen Herisau. Dennoch war man natürlich enttäuscht, dass es nicht für einen Sieg gereicht hat.